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» Die Energiewende
  ist ein Gemeinschaftswerk! «
            (Prof. Dr. Klaus Töpfer)

1. zum Wechsel

1.1. Wer kann seinen Stromanbieter wechseln?

Jeder, der über einen Stromzähler verfügt, egal ob Mieter, Eigenheimbesitzer, Geschäfts- oder Gewerbekunde in ganz Deutschland. Sie müssen Ihren Vermieter auch nicht um Erlaubnis fragen, wenn Sie den Stromversorger wechseln möchten.

1.2. Muss ich mich bei meinem alten Stromversorger abmelden, wenn ich den Versorger wechseln möchte?

Nein. Der neue Versorger kümmert sich um alle Formalitäten bei der Ummeldung. Er kündigt den bisherigen Versorgungsvertrag. Ihre Stromversorgung bleibt zu jeder Zeit gewährleistet. 

1.3. Wie funktioniert der Wechsel? Droht evtl. ein Stromausfall?

Sie füllen das Online-Anmeldeformular auf unserer Homepage aus. Oder wir senden Ihnen ein Formular per Post, das Sie ausgefüllt zurückschicken können, ein kostenloser Rückumschlag liegt bei. Sie können sich aber auch telefonisch bei uns melden. 
Alle notwendigen Daten finden Sie in der Regel auf Ihrer letzten Stromabrechnung (Zählernummer, Kundennummer des bisherigen Anbieters, Verbrauch). 
Der neue Stromversorger kündigt für Sie den alten Stromversorgungsvertrag. 
Es fallen keine Wechselgebühren an. Der örtliche Netzbetreiber ist gesetzlich verpflichtet, Ihre Stromversorgung zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen. Es besteht also keine Gefahr, dass Ihnen bei einem Wechsel kein Strom zur Verfügung steht. 

Wenn Sie frisch eingezogen sind, brauchen wir nur das Einzugsdatum und die neue Stromzählernummer. Alle weiteren Formalitäten erledigt der neue Stromversorger für Sie.

1.4. Wie lange dauert es, bis ich sauberen Strom erhalte?

Nach Erhalt Ihrer Antragsdaten wird der neue Versorger Ihren alten Vertrag gemäß Ihrer Kündigungsfrist zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen und den Wechsel veranlassen. Sollten Sie sich in der Grundversorgung befinden, dauert es durchschnittlich zwei bis drei Wochen, bis der Wechsel vollzogen ist. Sie werden selbstverständlich rechtzeitig über den Belieferungstermin informiert. Es ist nicht nötig, dass Sie zum Zeitpunkt des Wechsels anwesend sind. Es erfolgt auch kein Besuch eines technischen Mitarbeiters. 
Haben Sie bei ihrem jetzigen Stromversorger ein Sonderkündigungsrecht, möchten wir Sie bitten, selbst davon Gebrauch zu machen, um die Frist des Einspruchs auf das Schreiben Ihres Versorgers zu wahren.

1.5. Kann ich jederzeit wieder zu einem anderen Anbieter wechseln?

Selbstverständlich, bei den von uns empfohlenen Anbietern gibt es keine Mindestvertragslaufzeit. Privatkunden und auch Geschäftskunden ohne Leistungsmessung können den Versorgungsvertrag jederzeit mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende kündigen.

1.6. Können Sie mir versichern, dass mein Strom bei einem Wechsel nicht ausfällt?

Ja. Die unterbrechungslose Stromversorgung ist gesetzlich garantiert. Ihr Grundversorger springt automatisch ein, sobald kein anderer Versorger Ihren Zähler beliefert.

1.7. Welche Fristen muss ich beachten?

Bei einem Anbieterwechsel kündigt Ihr neuer Versorger Ihren Vertrag bei Ihrem bisherigen Versorger zum nächstmöglichen Termin. Manche Versorger bieten inzwischen Verträge mit einer vierwöchigen Kündigungsfrist zum Monatsende an. Zu welchem Termin Sie frühestens wechseln können, ergibt sich im Ummeldeprozess. Die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger wird im Rahmen Ihrer vertraglich vereinbarten Frist durchgeführt. Ein Sonderkündigungsrecht - z. B. bei Preiserhöhungen - kann jedoch nur von Ihnen selbst wahrgenommen werden.

Bei einem Einzug haben Sie die Möglichkeit, in der neuen Wohnung sich von Beginn an für einen Ökostromanbieter zu entscheiden. Dazu ist es allerdings erforderlich, dass Sie möglichst vor der ersten Stromabnahme einen Versorgungsvertrag mit einem Ökostromanbieter abschließen. Liegen die Antragsdaten nicht rechtzeitig vor, erhalten Sie automatisch die sogenannte Grundversorgung vom örtlichen Anbieter. Dieser meldet sich bei Ihnen, sobald er von Ihrem Einzug erfährt (z.B. durch die Abmeldung des Vormieters oder eine Mitteilung durch Ihren Vermieter).

1.8. Kann ich auch für meine Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung Ökostrom beziehen?

Günstigere Nachtstromtarife gibt es nicht von allen Ökostromanbietern.
Schauen Sie bitte in der Tabelle mit detaillierten Informationen zu den Ökostromanbietern oder rufen Sie uns an. Gern nennen wir Ihnen einen geeigneten Anbieter.

1.9. Muss ich bei einem Wechsel zu einem Ökostromanbieter Wechselgebühren bezahlen?

Nein. Bei einem Wechsel zu einem Ökostromanbieter fallen keinerlei zusätzliche Kosten an.

2. zum Vertrag und Rechnung

2.1. Von wem bekomme ich meine zukünftige Stromrechnung?

Ihre zukünftige Stromrechnung erhalten Sie von Ihrem neuen Stromversorger – wie gewohnt einmal im Jahr. Die Abschlagszahlungen erfolgen monatlich.

2.2. Wann bekomme ich meine erste Rechnung nach dem Wechsel?

Nach Vertragsabschluss bekommen Sie von Ihrem neuen Versorger zunächst eine Vertragsbestätigung, die die monatlich zu zahlenden Abschläge festlegt. Die Ablesung sowie die Jahresabrechnung erfolgt unverändert im gleichen Monat wie bisher, da sie auf der jährlichen Zählerablesung Ihres örtlichen Netzbetreibers basiert. 

2.3. Passen Sie die Höhe der Abschlagszahlungen bei geänderten Verbrauchsgewohnheiten an?

Selbstverständlich wird die Höhe der Abschläge der Höhe Ihres durchschnittlichen Verbrauchs angepasst. Diese Anpassung wird in der Regel mit der Jahresrechnung vorgenommen.

2.4. Gibt es Nachttarife?

Verbilligte Nachtstromtarife gibt es nicht von allen Ökostromanbietern.
Schauen Sie bitte in der Tabelle mit detaillierten Informationen zu den Ökostromanbietern oder rufen Sie uns an. Gern nennen wir Ihnen einen geeigneten Anbieter.

2.5. Müssen weiterhin Kosten wie Netzgebühr, Messgebühr, Durchleitungsgebühr etc. an den Netzbetreiber/ Vorversorger gezahlt werden?

Ja, diese Kosten sind allerdings in unseren Preisvergleichen bereits enthalten. Nach Ihrem Wechsel erhalten Sie bezüglich Ihrer Stromversorgung nur noch von Ihrem neuen Anbieter eine Rechnungen.

2.6. Gibt es eine Mindestmenge Strom, die ich als Kunde bei Ihnen abnehmen muss?

Nein, Sie müssen keine Mindestmenge Strom abnehmen. Beachten Sie jedoch bitte, dass der monatliche Mindestabschlag 10 € beträgt.

3. zum Stromzähler

3.1. Brauche ich einen neuen Stromzähler?

Nein. Die vorhandenen Zähler und Leitungen werden weiterhin genutzt. Sie sind und bleiben Eigentum des örtlichen Netzbetreibers, an den Ihr neuer Versorger ein Nutzungsentgelt zahlt.

3.2. Wo finde ich den Zähler? Wie erkenne ich die Zählernummer?

Der Zähler befindet sich entweder direkt in Ihrer Wohnung oder im Keller. In einigen Wohnanlagen hat jedoch nur der Hausmeister Zugang zu den Zählern der jeweiligen Mietparteien. Die Zählernummer befindet sich direkt auf dem Zähler. 
Sie finden Sie auch auf der letzten Abrechnung des alten Anbieters. 
Bei Umzügen stehen die Zählernummer und der Startzählerstand oftmals auf dem Übergabeprotokoll. 

3.3. Wer liest den Zähler ab?

In der Regel ändert sich für Sie nichts. Ihr lokaler Netzbetreiber liest wie gewohnt turnusmäßig den Zählerstand ab oder bittet Sie, diesen telefonisch oder schriftlich anzugeben. 
Sie brauchen von sich aus nichts zu unternehmen.

3.4. Wer ist bei technischen Störungen zuständig?

Bei technischen Störungen ist in jedem Fall Ihr örtlicher Stromnetzbetreiber zuständig. Dieser ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Netzes verantwortlich, unabhängig davon von welchem Anbieter Sie Ihren Strom beziehen. Dafür erhält der Netzbetreiber von Ihrem neuen Versorger eine Netznutzungsgebühr. Diese ist bereits im Strompreis enthalten. Der örtliche Netzbetreiber ist auch der Eigentümer Ihres Stromzählers, und daher Ihr Ansprechpartner bezüglich Zählerwechsel oder -wartung. Für Sie ändert sich bezüglich der Leitung und des Zählers also nichts.

3.5. Wen spreche ich an, wenn der Zähler gewartet, ausgebaut oder repariert werden muss?

Sprechen Sie Ihren örtlicher Stromnetzbetreiber an. Dieser ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Netzes verantwortlich, unabhängig davon von welchem Anbieter Sie Ihren Strom beziehen. Dafür erhält der Netzbetreiber von Ihrem neuen Versorger eine Netznutzungsgebühr. Diese ist bereits im Strompreis enthalten. Der örtliche Netzbetreiber ist auch der Eigentümer Ihres Stromzählers, und daher Ihr Ansprechpartner bezüglich Zählerwechsel oder -wartung. Für Sie ändert sich bezüglich der Leitung und des Zählers also nichts.

4. Umzug

4.1. Was passiert, wenn ich umziehe?

Kein Problem – Ihr Strom zieht mit. Ihr Versorger erledigt alle Formalitäten. Dafür benötigt er so früh wie möglich die neue Anschrift, das Datum der Wohnungsübergabe und die neue Zählernummer. Sie können uns die neuen Daten auch gern telefonisch mitteilen.

4.2. Kann ich meinen Stromvertrag an Mitbewohner oder Nachmieter übergeben, wenn ich ausziehe?

Nein, die Übergabe Ihres Stromvertrages an einen neuen Vertragspartner ist nicht möglich. Bitte teilen Sie uns Ihr Auszugsdatum und den Zählerstand mit. Ihr Vertrag wird dann endabgerechnet. Ihr Mitbewohner oder Nachmieter schließt einfach einen neuen Vertrag zu dem Datum ab, welches auf Ihr Kündigungsdatum folgt. So ist eine nahtlose Versorgung beim gleichen Ökostromanbieter gewährleistet.

4.3. Was muss ich bei einem Umzug in einen Neubau, egal ob Wohnung oder Haus, beachten?

Bis zur Fertigstellung der Bauarbeiten wird der Strom als Baustrom abgerechnet. Nach Fertigstellung veranlasst der Bauherr die Ablesung des Baustroms. Nun können Sie zu einem Ökostromanbieter wechseln. Wichtig ist, sowohl das lokale Energieversorgungsunternehmen als auch den neuen Versorger von dem Wechselvorhaben spätestens vier Wochen nach der Übernahme zu unterrichten, damit die notwendige An- und gegebenenfalls Ummeldung rechtzeitig erfolgen kann. Geben Sie dabei unbedingt Zählernummer und Zählerstand an. 

4.4. Verpflichtet der Einbau des Stromzählers in einen Neubau den Hausbesitzer oder auch die Erstbewohner dazu, Kunde bei dem lokalen Energieversorgungsunternehmen zu werden, das den Zähler installiert hat?

Nein, diese Verpflichtung besteht nicht. Der Zählereinbau wird zwar von dem zuständigen Netzbetreiber vorgenommen - Sie sind damit aber nicht automatisch verpflichtet, auch einen Stromliefervertrag mit dem lokalen Versorgungsunternehmen abzuschließen.